4 Phasen der Demenz
Phase 1 Orientierungsverlust
Phase 2 zeitliche Verwirrung
Phase 3 wiederholte Bewegungen
Phase 4 Vegetieren
Welche Phase?
Tatsächlich ist es bedeutsamer, welche Unterstützung der/die Betroffene benötigt um den Alltag zu meistern.
Welche Phase der Demenzerkrankung zutrifft, dient oftmals medizinischem Personal als Hinweis.
Demenz
Laut Sozialministerium (Österreichischer Demenzbericht 2014) gibt es 115.000-130.000 Menschen in Österreich, die an einer Form von Demenz erkrankt sind.
Es gibt verschiedene Formen und Ursachen von Demenz, am bekanntesten ist die Alzheimer- Demenz.
Jede Demenzform bringt unterschiedliche Herausforderungen mit sich. Gleich ist jedoch, dass sich die Persönlichkeit des Betroffenen mit dem Fortschreiten der Erkrankung verändert.
Die Möglichkeit für sich selbst zu sorgen schränkt sich immer weiter ein und die Angehörigen müssen mehr und mehr an Alltagstätigkeiten und Verantwortung übernehmen.
Pflegende Angehörige
80 % der pflegebedürftigen Personen werden in Österreich in den eigenen vier Wänden betreut, viele davon sind von Demenz betroffen.
Die Pflegenden Angehörigen, die sehr viele Tätigkeiten und Verantwortung übernehmen müssen, sind großteils weiblich und laut Statistik zumeist kurz vor der Pension stehend.
Es ist wahrlich eine große Belastung, die eigene Erwerbstätigkeit, die Pflege eines Angehörigen und auch den eigenen Haushalt und Familie unter einen Hut bringen zu müssen.
Oftmals leidet darunter dabei die eigene Belastbarkeit, Kraftressourcen, Schlafqualität oder die Beziehung zum Ehepartner / Lebensgefährten.
Zeit für Hobbys um Kraft zu tanken bleibt kaum mehr.
Nützen Sie die Möglichkeit eines kostenlosen Erstgesprächs und kontaktieren Sie mich!
Ist eine Heilung möglich?
Laut wissenschaftlichen Stand ist derzeit eine Heilung der Alzheimerdemenz (häufigste Form der Demenzerkrankung) NOCH nicht möglich. Jedoch zeigen wissenschaftliche Studien, dass sinnvolle Beschäftigung, Selbstwert und Bewegung des Geistes und des Körpers die Lebensqualität verbessern und den Verlauf der Erkrankung hinauszögern.
Therapie-möglichkeiten
Da eine Alzheimerdemenz - Erkrankung aktuell NOCH nicht heilbar ist, habe ich mir die Förderung der Lebensqualität als erreichbares Ziel formuliert.
Wie kann die Lebensqualität eines an Demenz erkrankten Menschen oder seiner pflegenden Angehörigen gestärkt werden?
Lesen Sie weiter, vielleicht ist etwas für Sie dabei?
- Psychohygiene: Schlafqualität, Appetit, körperliche Beschwerden, Beziehungsthemen, Zeit für Freunde und Hobbys schaffen, Energietankstellen finden, emotionale Belastungen ansprechen, Lösungen gemeinsam finden
- Bewegung: die positive Wirkung körperlicher und auch geistiger Bewegung ist sowohl als Präventionsmaßnahme, als auch bei einer diagnostizierten Demenzerkrankung nachgewiesen
- Vorbereitung: Ob es um Präventionsmaßnahmen geht, um das eigene Risiko zu minimieren, oder ob es Antworten zu Fragen braucht was auf die Familie künftig zukommt, als das kann offen besprochen und geklärt werden
- Rechtliches: Wie weit darf oder soll der/ die Betroffene eigene Entscheidungen treffen? Wann ist ein Eingreifen von Angehörigen notwendig? Wie sieht das rechtlich aus?
- Einfühlen: Wie ist es, nach und nach Teile seines Wissens, seiner Identität zu verlieren? Dafür wurde das Demenzbalancemodell entwickelt das ich Ihnen gerne näher bringe.
- .... gerne gehe ich auf Ihre speziellen Bedürfnisse und Fragen ein
Demenz oder Alzheimer?
Es scheint verwirrend, ist jedoch ganz einfach zu erklären:
Demenz ist der Übergriff über mehr als 50 Demenzformen. Alzheimer ist die häufigste und daher auch die bekannteste Form.
Ok, und welche Formen gibt es überhaupt ?
- Alzheimer Demenz als häufigste Form durch Absterben von Nervenzellen im Gehirn
- vaskuläre Demenz durch Schädigungen der Hirngefäße
- Lewy-Körperchen Demenz - auffällig sind hier Halluzinationen
- fronto-temporale Demenz beginnt oftmals schon ab Lebensmitte, starke Persönlichkeitsveränderungen und Enthemmung
- Demenz bei Morbus Parkinson
- Creutzfeldt-Jakob Krankheit
- Wernicke Korsakow Syndrom (bei Alkoholabhängigkeit)
- chronische traumatische Enzephalopathie
- gemischte Demenz
- ....
Prävention?
Tatsächlich gibt es wissenschaftliche Belege, dass ein gesunder Lebensstil mit ausreichender Bewegung, gesunder abwechlsungsreicher nährstoffhaltiger Ernährung, Austausch mit Freunden, geistig fordernde Aktivitäten wie Sprachen lernen oder Gehirnjogging, achten auf gutes Gehör, gutes Sehvermögen und auch auf Mundhygiene nur einige der vielen Faktoren sind, die sich auf unser persönliches Demenzrisiko positiv auswirken.
Gerne erläutere ich Ihnen bei einem persönlichen Gespräch die Hintergründe und alle weiteren Faktoren.